WIE WIRD MAN FÖJ-EINSATZSTELLE?

Als Einsatzstelle für das Freiwillige Ökologische Jahr können Einrichtungen anerkannt werden, die konkrete Arbeiten im Natur- und Umweltschutz leisten und/oder Aufgaben der Umweltbildung wahrnehmen, z.B. Umweltverbände, Jugendverbände, Forst- und Naturschutzbehörden, Bildungshäuser, Umweltstationen, kirchliche Einrichtungen, Verbände ökologischer Landwirtschaft, Forschungsinstitute.

 

Die Anerkennung wird vom FÖJ-Trägerverbund ausgesprochen, wenn die Einrichtungen einen entsprechenden Antrag stellen und die Kriterien erfüllen, die in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz festgelegt wurden.

 

Entscheidend ist, dass die Einrichtungen den FÖJ-Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehrere Tätigkeitsschwerpunkte anbieten und eine hauptamtliche Kraft zur Verfügung stellen, die die Jugendlichen fachlich und pädagogisch anleitet und persönlich betreut. 

 

An den FÖJ-Einsatzstellen muss ein kontinuierlicher Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen Gleichaltrigen möglich sein. Am besten ist dies durch die Aufnahme von zwei FÖJ-Teilnehmenden gewährleistet, aber auch durch PraktikantInnen oder Auszubildende.

Ferner verpflichtet sich die Einsatzstelle Unterkunft und Verpflegung zu stellen (ggf. Kostenersatz), Taschengeld zu zahlen und die nötigen Arbeitsmittel anzubieten.

Vor und nach der Anerkennung als FÖJ-Einsatstelle findet ein regelmäßiger Austausch mit dem FÖJ-Träger statt, z.B. durch Beratungsgespräche vor Ort und bei den Einsatzstellentreffen, die den Anleitern und Anleiterinnen Anregungen und Hilfestellungen zur Ausgestaltung des FÖJ bieten.